Ausstattung
Multimedia
1. Ausstattung
Das SSG verfügt über 2 Computerräume à 15 Rechner. Beide Rechnerräume wurden 2008 mit neuen PCs ausgestattet. Laptops können in Kombination mit einem Beamer für Präsentationen zur Verfügung gestellt werden. Alle Klassenräume sind mittlerweile vernetzt. Bisher konnten wir 10 PC-Schränke in die Klassenzimmer stellen, die mit DVD-Player, PC, Lautsprecher, Beamer und Bildschirm ausgestattet sind. Die Kosten für einen solchen PC-Schrank belaufen sich auf insgesamt 2000.- Euro. Damit wird die Komplett-Ausstattung der Klassenzimmer mit solchen Einheiten eine echte Herausforderung, die wir aber in Angriff nehmen wollen. Es ist unser erklärtes Ziel PC und Internet als normalen Bestandteil des Unterrichts zu etablieren.
2. Konzept
Multimedia eröffnet für den Schüler völlig neue Möglichkeiten des freien eigenständigen Arbeitens. Der Wissensvorsprung von Lehrkräften schwindet angesichts der Fülle an Informationen, die dem Schüler durch das Internet oder durch multimediale Lexika zur Verfügung stehen. Die Möglichkeit, Wissen zugleich kognitiv und emotional, visuell und auditiv zu erarbeiten, macht Lernen ungleich interessanter und wirkungsvoller.
3. Standbeine
- In der 7. Klasse besteht die Möglichkeit LEGO-Roboter zu programmieren. So macht Informatik Spaß. Weitere Infos: hier
- i-let: Kommunikation mit verschiedenen Schulen und Referenten via Internet.
Weitere Informationen: hier
- Multimedia im Sprachenunterricht: Seit 2002 Jahren steht dem SSG eine Videokonferenzanlage zur Verfügung. Auf diese Weise ist es möglich mit Partnerschulen in Bulgarien und England in den Klassen 6, 7, 9 und 11 in Englisch, Französisch und im Wahlkurs "Politik und Zeitgeschichte" die aktive Sprachkompetenz der Schüler lehrplanorientiert zu fördern. Während der Videokonferenzen stehen den Schülern von der Vorstellung eigener Videos über den Internetzugriff bis zum vielfältigen Dateiaustausch alle multimedialen Möglichkeiten zur Verfügung. Über die wechselseitigen Präsentationen der erarbeiteten Themen im Rahmen des Unterrichtes hinaus gibt es zunehmend auch private e-mail Kommunikation.
- Radio am SSG: Im Schuljahr 03/04 konnte sich das SSG als eines von 7 Gymnasien in Bayern erfolgreich bei dem Projekt "Tatfunk" des BR und der Kuenheim-Stiftung von BMW bewerben. Kollegiaten der KS 12 und 13 entwerfen eigenständig eine Radiosendung und schneiden sie am PC. Sie entwickeln unternehmerisches Handeln, sie organisieren, recherchieren, texten und diskutieren nicht unter künstlichen, sondern unter realen Bedingungen. Die Noten dieses Grundkurses können ins Abitur eingebracht werden.
4. Projekte aus früheren Schuljahren
- Kurse für Lehrer und Schüler: Lehrerfortbildung im Rahmen der Intelschulung, Schulung von Lehrern im Gebrauch des Programmes Mediator, Schulung für den Umgang mit Bildbearbeitungssoftware, Informatikkurse für Schüler in Office, Java und Visual Basic.
- Die Lern-CD des SSG: Seit 2 Jahren erstellen Schüler und Lehrer des SSG mit autorenähnlicher Software wie Mediator oder hot potatoes eine eigene Lern-CD. Die dort erstellten Lernhilfen sind auf den Unterricht der Mittel- und Unterstufe in nahezu allen Kernfächern abgestimmt. Sie können im Unterricht von Lehrern und Schülern oder zu Hause eingesetzt werden.
- Zusammenarbeit mit Intel-Deutschland: Das SSG arbeitet seit Jahren erfolgreich mit Intel-Deutschland zusammen. Mittlerweile ist es für das Projekt "Intel II" Pilotschule. Schüler und Lehrer testen Lernsoftware auf ihre Unterrichtstauglichkeit. Das SSG stellte im Rahmen dieser Zusammenarbeit auf dem D-21-Kongress 2001 in Nürnberg eine Kooperation mit einer amerikanischen Schule im Fach Kunst vor. Die in der D-21-Initiative vertretenen Firmen - darunter Microsoft-Deutschland, Intel-Deutschland und Fujitsu-Siemens - legten den Grundstein für die erste Laptopklasse des SSG mit 15 funkvernetzten Rechnern und der entsprechenden Software.
Videokonferenzen
Im Schuljahr 2000/2001 nahm das SSG eine Videokonferenzanlage in Betrieb, die es
den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, mit ihren Lehrkräften direkt in
entsprechend ausgestattete Klassenzimmer oder auch Industrieunternehmen in allen
Teilen der Welt zu schalten und sich mit den dort Anwesenden zu unterhalten.

Zu den Höhepunkten der Nutzung der Videokonferenzanlage zählen:
- im Herbst 2002 eine Videokonferenz der Klasse 6c mit der Riverdale High School in Portland, Oregon, USA, bei der die Schüler Bilder ihrer Stadt und ihres Lebens vorstellten, die sie zusammen mit Frau Allendorf erstellt hatten. Im Vorfeld hatten die Schüler Bilder ausgetauscht, die darstellten, wie sie sich jeweils Stadt und Leben der Partner vorstellen
- am 11.03.2002 eine Videokonferenz der Klasse 9d mit der Firma Bosch zum Thema Berufswahl im Rahmen des Wirtschaftskundeunterrichts von Herrn Fricke
- im Frühjahr 2002 die Teilnahme an der Didacta in Köln, bei der Herr Prankel ein Rätselspiel mit der Highcliffe School vorführte
- am 31. März 2003 und am 1. April 2003 Teilnahme der Klasse 5e (Herr Dr. Witt) und der Klasse 5c (Frau Dr. Weber-Fuchs) an der Didacta in Nürnberg mit einer Vorstellung der ersten Bahnlinien in England und Deutschland bzw. einem Rätselspiel
- am 15. Mai 2003 eine Konferenz der Klasse 10c (Herr Dr. Witt) mit der Bedford Public School in Temperance, Michigan, USA, bei dem die deutschen und die amerikanischen Schüler ihre Schulsysteme miteinander verglichen
- im Sommer 2003 Teilnahme der 10c (Herr Dr. Witt) an einer 24-stündigen Videokonferenz der Passaic High School in New Jersey, USA, bei dem einem Aufruf der Vereinten Nationen zur Völkerverständigung folgend die Sicht des eigenen Landes und seiner Probleme mit Schülern anderer Kontinente diskutiert wurden

Vor allem im Englischunterricht setzen verschiedene Lehrkräfte regelmäßig das Medium Videokonferenz ein. Dabei können bereits die Anfänger schnell sich Muttersprachlern vorstellen, mit ihnen Wortschatz auf spielerische Weise wiederholen oder Wegbeschreibungen üben. In den höheren Klassen sind es oft die eigene Stadt oder Lehrplaninhalte wie das Schulsystem oder Nationalparks im Vergleich, Vorurteile oder Bräuche, die man einander in einer Videokonferenz vorstellt.

Mittlerweile immer häufiger wird die Schule von englischen Schulen gebeten, an Fortbildungsveranstaltungen in England live mitzuwirken, wo sich unsere Schüler stets bestens präsentieren.
Bei Fragen zu den Videokonferenzen wenden Sie sich bitte an unseren Videokonferenzbeauftragten Dr. Witt.
