Ethik

Es gibt nun mal keine ewigen Werte:

ewig ist die Sehnsucht nach ihnen.

– Egon Friedell (1878 – 1938)

Das Fach Ethik wird am SSG  im Schuljahr 2012/13 unterrichtet von den Lehrkräften Frau Gaiser, Frau Roßner, Frau Vidovic und Frau Weber.

Für alle SchülerInnen, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, ist der Besuch des Faches Ethik Pflicht; es ist ein Vorrückungs- und mögliches Abiturfach und wird parallel zum Religionsunterricht geführt.

SchülerInnen, die nicht Angehörige der evangelischen oder katholischen Kirche sind, können auf Antrag am Religionsunterricht teilnehmen. Wenn ein Kind aus Religion in Ethik wechseln soll, muss seitens der Eltern am Ende des vorhergehenden Schuljahres ein Antrag gestellt werden.

In Ethik beschäftigen sich die SchülerInnen mit den Grundwerten unserer Gesellschaft, ausgerichtet an den Vorgaben des Grundgesetzes (Das GG ist die Bibel der Ethiklehrkraft!) und lernen alle bedeutsamen Weltreligionen kennen.

Mit Themen wie „Ich und die anderen“, „Spielen und Lernen“, aber auch der Beschäftigung mit der Charta der Kinderrechte beginnt das Fach in der Unterstufe, um dann bis in die Abiturvorbereitung zu den Themen „Grundlagen der Philosophie“, „Freiheit und Determination“, „Recht und Gerechtigkeit“ und „Glück und zwischenmenschliche Kommunikation“ vorzudringen.

Dabei bietet das Fach mannigfaltige Gelegenheiten, sich mit besonderen Projekten zu beschäftigen; so haben immer wieder Ethik-Gruppen am Wettbewerb des Bundepräsidenten für politische Bildung teilgenommen (2012 z.B. die Ethik-Gruppe der 9. Jahrgangsstufe zum Thema „Saufen, bis der Arzt kommt? – Alkoholkonsum bei Jugendlichen“), es werden Experten eingeladen (2012 z.B. von den Anon ymen Alkoholikern) oder Exkursionen passend zum Unterrichtsstoff unternommen (2011 z.B. die Organisation „Wildwasser“ zum Thema „Sexueller Missbrauch“); der Unterricht ist stärker geprägt von Lebensnähe als viele andere Fächer am Gymnasium.

Ethik ist mit Recht ein sehr beliebtes Abiturfach, sowohl schriftlich wie mündlich: Der Lehrplan ist wirklich gut konzipiert und bietet keine Schwierigkeiten bei der Erfüllung, man kann Alltagswissen ebenso einbringen wie Wertvorstellungen, die über man in seinem Leben sowieso schon nachgedacht hat, und rein prüfungstechnisch handelt es sich um ein Fach, das man in jedem Falle 4 Semester besuchen und von dem man mindestens 2 Semester einbringen muss.